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2019 Argentinien / Chile, März

Maipú - Laguna Diamante mit Vulkan Maipo - San Juan (1. bis 5. März 2019)

Wir fahren südwärts und besuchen die traumhafte Laguna Diamante mit dem Vulkan Maipo, dessen Spitze sich in der Laguna spiegelt - wenn man Glück hat und es für einen Moment windstill ist. Die Fahrt über die sehr ruppige Ruta 98 ist wiederum grossartig mit herrlichen Bergen und Formationen in allen Farben, mit Natur pur im menschenleeren Gebiet, mit Wolkenbildern zum Niederknien; eines erinnert mich unwillkürlich an Eichendorffs wunderbaren Text

Und meine Seele spannte
weit ihre Flügel aus,
flog durch die stillen Lande,
als flöge sie nach Haus.

Wir übernachten auf 3350 Meter direkt an der blauen Laguna, einige wenige Menschen hat's, Fischer vor allem. Zahlreiche Guanakos leben hier, auf der Suche nach Essbarem, davon gibt es nicht viel, aber die Tiere sind sehr genügsam. 

Unsere Wanderung zum Vulkan gehen wir sehr langsam und gemütlich an, geniessen die Landschaft und die herrliche Natur und fühlen uns in der Höhe gut, ohne Kopfweh oder andere Beschwerden. Wir gehen nicht zum Gipfel, 5323 Meter sind uns doch etwas zu hoch. Die Farben sind unbeschreiblich, wechseln je nach Sonneneinstrahlung von schwarz zu rot, rosa, purpur, weiss, gelb, grau, grün.

Am nächsten Morgen ist uns das Glück hold: es ist gegen Mittag beinahe windstill, was hier selten der Fall ist, und wir sehen die wunderschöne Spiegelung der Spitze des Maipo in der Laguna. Es sieht aus, als läge ein Diamant im See - das Schauspiel dauert nicht lange, der Wind ​​​​​​​meldet sich nach einigen Minuten zurück, verwischt das Bild, es bleibt in unseren Herzen.

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Und meine Seele spannte ...
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Laguna Diamante, Vulkan Maipo mit Spiegelbild, Guanakos
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San Juan - San Augustin del Valle Fértil - Ischigualasto- und Talampayapark - Paso Agua Negra/4779 MüM - Vicuña/Chile (5. bis 12. März 2019)

So, nun geht es nach dem wunderschönen Abstecher an die Laguna Diamante nordwärts. Über Mendoza, San Juan und San Augustin del Valle Fértil fahren wir zum Nationalpark Ischigualasto, auf Quechua heisst das Tal ohne Leben. Und er ist phantastisch, dieser riesige Nationalpark mit den weltweit am besten erhaltenen Dinosaurierfunden. Ein wahres Paradies muss es für Geologen sein, die aus den Gesteinsformationen jahrmillionenalte Geschichten lesen können, wo Reisende wie wir einfach dastehen und staunen. Der Park ist Weltkulturerbe, es gibt ein informatives Museum, die Ranger geben gerne Auskunft und alles ist mit grosser Achtsamkeit gestaltet worden. Besuchen kann man dieses Gebiet nur in Begleitung eines Rangers, man fährt im Konvoi und darf nur an den vorgegebenen Stellen aussteigen. Was für ein Glück, dass unser Konvoi aus bloss drei Fahrzeugen und total zehn Personen inkl. Guides besteht.

Die Einzigartigkeit dieses Parks mit Worten beschreiben zu wollen, wäre beinahe vermessen, da lasse ich doch besser Bilder sprechen!

Sicher wäre auch der Talampaya sehr schön gewesen - wir übernachten zwar dort, der Park ist aber am nächsten Tag wegen eines heftigen nächtlichen Gewitters geschlossen. Sehr aussergewöhnlich für die Gegend, regnet es doch nur 40 ml pro Jahr. Nun, ist vielleicht ganz gut, dass wir diesen Park nicht besuchen können, Herz, Seele und Kopf sind noch voll mit den Eindrücken der vergangenen Tage.

Nun folgt ein weiteres Abenteuer auf unserer Reise. Auf der Ruta 150 fahren wir über San José de Jáchal über die argentinische Grenze, über 150 Kilometer geht es bis zum chilenischen Zoll.  An der argentinischen Grenze müssen wir angeben, dass wir im Niemandsland übernachten und erst am nächsten Tag in Chile eintreffen werden. Wir erhalten einen Zettel, 2x2 cm, mit der Nummer 20, diesen müssen wir dann in Chile abgeben, alles einfach, aber bestens organisiert. Falls man sich nicht abmeldet, wird man polizeilich gesucht, ist doch der Pass Agua Negra mit seinen 4779 Metern kein Sonntagsspaziergang. Wir finden auf 2888 Metern einen Übernachtungsplatz unter Laubbäumen direkt am rötlichen Bach Agua Negra, die Nacht ist sehr kalt.

Die Piste verläuft relativ sanft durch das lange Tal des Arroyo Agua Negra, auf der Passhöhe gibt es ausser einigen Schildern nichts. Wir kommen aus dem Staunen und Bewundern nicht heraus, dieses unglaublich riesige Nichts ist überwältigend. Dann geht der Weg ziemlich steil hinunter zur chilenischen Grenzstation, wo man wirklich heute mit uns gerechnet hat und wo wir unser Zettelchen abgeben können. Sehr freundlicher Empfang, problemloser Grenzübertritt und angenehme Weiterfahrt durchs schöne Elquital nach Vicuña. Hier bleiben wir einige Tage auf dem hübschen Camping Rancho Elqui und feiern den 150. Tag unserer Reise gebührend. Wir und unser Auto haben die grosse Höhe ohne irgendwelche Probleme gemeistert, dank der vorsichtigen und vorausschauend Fahrweise des Chauffeurs.
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Zauberhafter, liebevoll gestalteter Camping La Posta in San Augustin del Valle Fértil
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Nationalpark Ischigualasto mit Valle Pintada, Bocciafeld, U-Boot, Hongo und ...
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Nationalpark Talampaya, geschlossen wegen eines heftigen Gewitters, aber die Beiz war offen.

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Unterwegs auf der Ruta 150, Übernachtungsplatz im Niemandsland
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Ufe Agua Negra ufe u äne wider abe, grandios

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In Vicuña feiern wir den 150. Reisetag und geniessen ...
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Vicuña, Geburtsort der ersten lateinamerikanischen Literaturnobelpreisträgerin Gabriela Mistral

Vicuña - La Serena (13. bis 21. März 2019)


Der Camping Rancho Elquí ist ein perfekter Ausgangspunkt für Besichtigungen. Wir besuchen das Observatorium Mamalluca, schauen ins unendlich scheinende All, bewundern den hiesigen Teil der Milchstrasse, lassen uns den südlichen Sternenhimmel mit dem Kreuz des Südens erklären. Der Orion, das einzige von beiden Hemisphären aus sichtbare Sternbild, steht auch hier mit seinem Gürtel unverkennbar am Himmel.

Einmal mehr staunen wir, wie sorgfältig die Museen gestaltet sind. Jenes von Gabriela Mistral, sie erhielt 1945 als erster südamerikanischer Mensch den Literaturnobelpreis, hat es mir speziell angetan. Wunderbare Texte, deren Tiefgründigkeit meine Spanischkenntnisse nur erahnen. Diese Texte sind hier überall präsent, auf Wandmalereien, auf Menütafeln, auf der Strasse. Und es gibt offenbar einen Gedichtband mit deutscher Übersetzung.

Mit Walter und seinem Landrover fahren wir ins Tal der Piscotrauben, die dank eines ausgeklügelten Bewässerungssytems bis hoch an den Berghängen wachsen. Man streitet sich, ob der Piscoschnaps ursprünglich aus Peru oder Chile stammt. Wie auch immer, uns schmeckt er sehr. Und im Dörfchen Pisco Elquí gibt's den farbenprächtigsten Schuladen ever, da muss Frau zuschlagen! 

In La Serena sind wir endlich wieder einmal am Pazifik und stecken die Füsse ins kühle Wasser. Hier gibt es für das Auto Ölwechsel und eine Rotation aller Räder. Die Stadt hat ein hübsches Zentrum und sonst sehr viele neue, nicht wirklich schöne Hochhäuser, ziemlich auf Tourismus ausgerichtet. Wir sind ausserhalb der Saison da und teilen uns die endlosen, leeren Strände mit Fischerbooten und Strandgut.

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Wo ist der Mann im Mond? Texte von Gariela Mistral, und der Katze gehört offensichtlich das Museum. 
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Valle Elquí mit Piscotrauben und eben, Schuhen.

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Endlich wieder einmal am Pazifik

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Räderrotation für Truckli und Abschied von Walter
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La Serena - Huasco - Paso San Francisco - Tinogasta (22. bis 27. März 2019)


Wir verabschieden uns von Walter und fahren durch sehr eintönige Wüstenlandschaft, keine Tiere, kaum Menschen, Kakteen - Beginn der Atacamawüste. Zahlreiche Minen verändern das Landschaftsbild, öffnen Bergflanken, alles Tagbau, nicht wirklich schön. Dafür entschädigt die kleine Stadt Huasco am Pazifik mit dem vielleicht farbigsten Leuchtturm der Welt, mit Malereien fast wie die Murales in Valparaíso. 

Durch eindrückliches Nichts fahren wir auf der Ruta del Desierto Richtung Paso San Francisco, wo wir direkt vor dem chilenischen Zoll am Salar Maricunga auf 3800 Metern übernachten. Sehr schöner, schneeweisser Salzsee, fast wasserlos, umringt von hohen Bergen und Vulkanen. Eine einzigartige Stille, über die Strasse fahren fast nur Minenfahrzeuge. Dann geht es weiter Richtung Pass, auf ruppiger Strasse, durch unberührte, wunderschöne Landschaft, durch ein einsames Hochtal bis zur traumhaften Laguna Verde auf 4344 Metern. Diese gehört nur uns allein, ich bade in einer der heissen Quellen, umgeben von Sechstausendern, bilderbuchhaft. Der Ausstieg ist eher kühl.

Die beiden Nächte in dieser Höhe gehören nicht zum Angenehmsten, wir sind zu schnell zu hoch gereist und bezahlen mit einem bitzeli Kopfweh und Schlaflosigkeit. Unser Truckli meistert das alles problemlos. Der Morgen begrüsst uns mit strahlendem Sonnenschein, mit einem leichten Dunst über den heissen Quellen, mit bewegungslosem Wasser in der Laguna, mit perfekter Spiegelung - mystisch, fast nicht von dieser Welt.

Die Passhöhe ist gottverlassen, das Grenzschild liegt am Boden, die Strasse ist auf der argentinischen Seite geteert. Problemloses Einreisen in Las Grutas nach Argentinien. Sehr schöne, farbige, abwechslungsreiche Fahrt und wir sehen endlich wieder Guankos. In Tinogasta öffnet Monique ihren bereits geschlossenen Platz für uns und wir erholen uns inmitten von ganz viel Grün. Den Platz teilen wir mit Pferden, Hunden, Katzen, Vögeln und einem Lama.

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Huasco mit dem vielleicht farbigsten Leuchtturm der Welt.
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Und es gibt doch Leben und Blühen in der Wüste. Wie die Eidechse das schafft, auf diesen Stacheln zu sitzen, bleibt ihr Geheimnis.

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Ruta del Desierto, Übernachtungsplatz beim chilenischen Zoll am Salar Maricunga​​​​​​​
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Traumhafter, sehr hoher Übernachtungsplatz, Klo mit grandioser Aussicht, warme Quellen - was will man mehr?

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Paso San Francisco, menschenleer, eindrückliches Nichts
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Tinogasta - Ruta Adobe - Belén - Inkaruinen Shingal (27. bis 31. März 2019)


Was für bereichernde Tage dürfen wir erleben! Monique, ursprünglich Holländerin, lebt seit über zwanzig Jahren hier mit ihrer Familie. Zusammen mit ihrem Mann hat sie dieses Kleinod, den Camping Los Olivos, liebevoll und grosszügig aufgebaut. Sie ist politisch engagiert, unterrichtet Englisch und Französisch, ist bestens integriert und weiss so viel über das Land, die Politik, das Schulsystem, über die weniger schönen Seiten. Wir dürfen sie einen ganzen Tag in der Schule begleiten; Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind neugierig, es entsteht ein sehr angeregter Austausch, auch wenn es bei den meisten mit Englisch und Französisch hapert. 

Dank Monique und ihren wertvollen Tipps sehen wir auf unserer Weiterreise Orte, an denen wir vielleicht achtlos vorbeigefahren wären, wie die eindrückliche Ruta Adobe mit den nach alter Bauweise erstellten Häusern aus Adobeziegeln, eine Art Lehm-/Stroh-/Wassermischung. Oder die Inkastätte Shingal inmitten von Urwald mit den Ruinen des Dorfes, das die Inkas auf ihren langen Wanderungen in den Süden nach immer gleichem Muster erbaut haben. Sehr eindrücklich, auch wenn sicher viel kleiner als Machu Pichu. Oder die wunderbare Finca la Sala, überaus sorgfältig renoviert, wo wir ein feines Mittagessen geniessen. 

Solche Informationen von hier Lebenden sind Gold wert, lange nicht alles steht in den Reisebüchern. Danke, Monique!
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Erholen auf dem grosszügigen Camping Los Olivos mit unzähligen Tieren. Das Vogelhaus besteht eigentlich auch aus Adobe.
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Schulbesuch in den Englisch- und Französischklassen von Monique inkl. Privatunterricht. Lehrer- und Klassenzimmer sind eindeutig weniger feudal als bei uns.
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Unterwegs auf der Ruta Adobe
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Stil- und liebevoll renoviertes Gutshaus aus den 1850er Jahren
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Inkaruinen Shincal

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Auch der Heugümper scheint sich auf den Stacheln wohlzufühlen. Diese Papageienart gibt es zu Tausenden.