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2019 Peru Mai / Juni

Copacabana - Puno/Peru (26. bis 29. Mai 2019)

Am 16. Mai müssen wir abends um 17.00 Uhr, nach der Inseltour, von Copacabana über die Grenze nach Peru fahren, müssen, weil heute unser Visum für Bolivien abläuft. Problemloser Grenzübertritt, abenteuerliche Nachtfahrt zu einem einsam am Titicacasee gelegenen Übernachtungsplatz, es ist bereits um 18.00 Uhr stockdunkel, in Peru ist eine Stunde Zeitverschiebung.

In Puno stehen wir für die nächsten Tage auf dem Parkplatz des Hotels Sonesta direkt am See, sehr angenehmer Platz. Wir können die Infrastruktur (Dusche mit Badetüchern, Toilette, Lobby und Restaurant) des Hotels benutzen und von hier aus die Gegend erkunden. Im grosszügigen, gepflegten Park gibt es überaus süsse, zutrauliche Alpakas und hunderte von Meerschweinchen. Letztere werden in Peru gegessen, im Hotel Sonesta stehen sie nicht auf dem Speisezettel.
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Erste Übernachtung in Peru an einsamem Strand; Puno, mit unseren neuen Reisebekannten Ursi und Robert; süsse Alpacas mit Täschli für Geschenke und Blumenschmuck 

Puno - Islas Flotantes  (29. bis 31. Mai bis  2019)

Wir besuchen die Islas Flotantes, die schwimmenden Inseln, und dürfen Einblick nehmen in eine sehr spezielle, archaische Welt. Hier leben einige hundert Menschen. Yordí, unser liebenswerter Guide, wurde hier geboren und lebt mit seiner Frau Dina auf einer der Inseln. Er erklärt uns den Aufbau dieser speziellen Inseln: zuerst werden Schilfwurzelstücke gesammelt, ca. ein Meter hoch, je vier Stück werden zusammengebunden, dann kommen schichtweise ca. zwei Meter Schilf darauf, längs und quer. Das Ganze wird auf dem Grund des nicht tiefen Sees verankert, es werden Häuser darauf gebaut, alles aus Schilf, inkl. Dächer. Eine solche Insel hält etwa 25 Jahre, die Wurzelstücke treiben im Wasser neu aus und verfestigen sich. Die Böden müssen laufend mit neuem Schilf bedeckt werden, die Dächer halten etwa sieben Monate. Auf den Inseln gibt es Grundschule und Kindergärten, über Solarzellen wird Strom fabriziert, Heizungen gibt es nicht. Die Nächte werden sehr kalt, manchmal seien die Böden gefroren. Gekocht wird in speziellen Kochstellen, mit Feuer muss überaus vorsichtig umgegangen werden. Es läuft sich sehr weich, als ob man über feuchten Moosboden ginge, und es sünget (bärndütsches Wort!). Die Frauen sind auf Schmuckanfertigung, Weben und Sticken spezialisiert, wunderschöne Decken, die Geschichten über das Inselleben, die Götter und die Tierwelt erzählen.

Auch die Pumaschiffe, mit denen Touris wie wir die Inseln besuchen dürfen, sind aus Schilf gefertigt, sie halten grad mal zwei Jahre und dann muss wieder ein neues gebaut werden. Eine Riesenarbeit, der Unterhalt der Inseln und der Boote. Dies ist nur eine Kurzzusammenfassung einer völlig anderen Lebensform, Tante Google gibt gerne zusätzliche Informationen. Der Tourismus ist die übrigens die Haupteinnahmequelle der Insulaner.
 
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Die schwimmenden Inseln - ein einzigartiger Einblick in eine völlig andere Lebensform

Puno - Sicuani - Cusco - Machupicchu  (1. bis 4. Juni 2019)

Wieder einmal Aufbruch! Durch eine fruchtbare, weite Hochbene - anscheinend eine Kornkammer auf über auf 4000 müM - fahren wir nordwärts. Quinoa und Gerste werden geerntet. Zum ersten Mal sind einige Mähdrescher und Ballenpressen im Einsatz, nicht mehr nur mühsame Handarbeit. Zahlreiche Kühe, Schafe und Alpakas weiden auf riesigen Flächen. Weiter unten ist die Maisernte in vollem Gang, weisse, gelbe, orange und schwarze Körner liegen zum Trocknen auf den Feldern.

Cusco, unser Ziel für die nächsten paar Tage, ist sehr geschäftig mit chaotischem Verkehr, auch diese Stadt dehnt sich hügelwärts aus. Gepflegtes, lebhaftes Zentrum mit Gebäuden aus der Kolonialzeit. Auf dem oberhalb der Stadt gelegenen Camping Quinta Lala treffen wir einige Reisebekannte, die Welt ist klein. 

Und dann fahren wir zum Machupicchu - ein  mystischer Ort. Schon die Fahrt mit einem Kleinbus nach Ollaytantambo ist sehr schön, dann folgt die Zugfahrt bis nach Aguas Calientes durch überwältigende Landschaft. Der Ort selber ist natürlich überaus touristisch. Es ist nicht Hochsaison, auf den Bus müssen wir nur etwa 10 Minuten warten. Luz, unsere Führerin, begleitet uns (mit von der Partie sind nebst uns beiden auch Ines und Kevin mit den Kindern) während des ganzen Ausflugs. Und es hat sehr wenige Touristen, wir merken von Ein- oder Beschränkungen überhaupt nichts. 

Es ist ein ganz besonderes Gefühl, diesen magischen Platz mit eigenen Augen sehen zu dürfen, es gibt einen Hauch von Hühnerhaut, ich fühle mich klein, staunend und fast ein bisschen überflüssig...  Dank des fundierten Wissens von Luz erfahren wir viel über die schwer zugängliche, ehemalige Königsstadt, über die Inkas. Der Kondor steht für den Himmel (die Zukunft), der Puma für die Erde (das Jetzt) und die Schlange für die Welt unter dem Boden (Vergangenheit). Um die 500 Menschen haben hier in dieser Abgeschiedenheit gelebt, auf den terrassierten Feldern Mais und Quinoa angebaut, Vorratskammern angelegt. Enorm eindrücklich, diese Stätte umgeben von hohen steilen Bergen, Zeuge aus einer reichen Vergangenheit.
 
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Unterwegs, Tuktuks sind wohl das in Perus Hochland am weitesten verbreitete Fahrzeug. Altstadt von Cusco, kulinarische Wagnisse inklusive Meerschwein, aber jenes mit der Mütze haben nicht wir gegessen!

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Machupicchu, die Königsstadt der Incas - ein ganz spezielles Erlebnis

Cusco - Yucca - Chalhuanca - Nazca (5. bis 8. Juni 2019)

Es ist kein Bleiben für uns - wir sind Reisende, Unterwegsseiende... Ziemlich nervenaufreibende Fahrt durchs chaotische Cusco hinaus westwärts, über gebirgige Serpentinenstrasse nach Yacca. Seit vielen Wochen auf fast immer ca. 4000 Metern gibt es eine wärmere Nacht auf nur öppe 2000 Metern. Am nächsten Tag geht's weiter Richtung Nazca.

Kurz nach Chalhuanca liegt ein totes Rind am Strassenrand, etwas weiter vorn steht der Defender. Gottseidank stehen Ines, Kevin und die Kinder unverletzt neben dem ziemlich lädierten Defender auf der Strasse. Das Rind ist über eine Steinmauer gesprungen und direkt im Auto gelandet. Es gibt überall in Südamerika Unmengen von Tieren, die frei herumlaufen, die meisten sieht man von Weitem und kann entsprechend reagieren. Hier hatte Kevin keine Chance. Der Besitzer des Rinds ist mit seinen Nachbarn bereits am Ausschlachten des Tieres. Glücklicherweise kam gerade ein Auto mit einer Strassenpatrouille vorbei; nein, die Polizei müsse nicht benachrichtigt werden, sonst würde der Tierbesitzer eventuell noch gebüsst wegen Vernachlässigung der Sorgfaltspflicht. Dieser will uns sogar vom Fleisch abgeben! Das Auto wird bis nach Calchhuanca abgeschleppt, der kaputte Kühler wird notrepariert, die defekte Scheibe auf der Fahrerseite abgeklebt und das Auto soweit fahrtüchtig gemacht, dass es bis nach Lima sollte fahren können. Alle Leute sind sehr hilfsbereit, unterstützend und lösungsorientiert. Glück im Unglück!
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Übernachtungsplatz auf "nur" ca 2000 müM mit El Gordito, einem kugelrunden vier Wochen alten, süssen Hund

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Pragmatische Lösung, die Leute schlachten ihre Tiere wohl selber ...
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Fachmännische Notreparatur, hält bis Lima
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Nazca und Nazcalinien - Paracas - Lima (8. bis 13. Juni 2019) 

Was für landschaftliche Wechselbäder! Wir fahren hinunter bis nach Nazca, auf 600 Metern gelegen - heisse, sonnige Tage, warme Nächte. Auf dem Parkplatz des Hotels Fundo San Rafel stehen wir ruhig und sicher und können die Hotelinfrastruktur inklusive Schwimmbäder benutzen. Von hier aus fliegen wir mit einer kleinen, wendigen Propellermaschine über die legendären Nazcalinien. Wie und warum die Menschen diese Scharrbilder schufen, bleibt ein Rätsel, ein Mysterium der Wüste. Es gibt sehr unterschiedliche Erklärungen, eigentlich kann man die Dimensionen und die Bilder nur von oben sehen. Das gab wohl Erich von Däniken die Eingebung, es müssten Ausserirdische am Werk gewesen sein.

Endlich sehen wir in Paracas wieder einmal am Pazifik, können mit mit nackten Füssen durch feinsten Sand laufen, geniessen Wärme, das Leben allgemein. Das Wasser ist kühl und lockt nicht zum Bade, die wenigen Kitesurfer tragen Neoprenanzüge. Es ist nicht Ferienzeit, ausser uns sind kaum Leute am Strand.

Wir erleben einen spektakulären Vogelzug, es müssen zehntausende unterwegs sein, wahrscheinlich folgen sie den Fischzügen. Die Bucht wirkt schwarz, die Flamingos bleiben am Ufer, die Pelikane wirken auch etwas erstaunt ob dieser Invasion. Erinnerungen an Hitchcocks Film "Die Vögel" werden wach.

Auf der Panamericana fahren wir zügig nach Lima. Öde, karge Wüstenlandschaft, neblig-bedeckter Himmel, das sei in dieser Jahreszeit immer so, hat uns Walter ja schon gesagt. Wir passieren einige Polizeikontrollen, werden jedoch, wie fast immer, durchgewunken. Wir passen wohl nicht ins Raster der zu Kontrollierenden, zu alt, zu vertrauenserweckend? Wie auch immer, Glück für uns.

Lima, eine riesige, westlich wirkende Stadt, hier gibt es die grössten Einkaufstempel, die ich kenne. Wir stehen für einige Tage beim noblen Club Suizo (nur für Schweizerbürger!!) auf einem sicheren Platz in Miraflores und besuchen von hier aus die Hauptstadt. Indigene Menschen gehören kaum zu den Einwohnern der Hauptstadt. Wir vermissen das farbige, abwechslungsreiche, wunderschöne Hochland Perus. 

Auf einer Stadtrundfahrt mit Wanderungen und Besichtigungen erfahren wir Wissenswertes über früher und heute, über die spanischen Invasoren, die auch hier rücksichtslos ihre Macht ein- und ihren Glauben durchsetzten. Die wunderschöne Basilika wurde beispielsweise absichtlich auf Pyramiden und Ruinen aus der Vorinkazeit aufgebaut; ob es Zufall oder höhere Gewalt ist, dass die Kirche durch Erdbeben schon dreimal stark beschädigt wurde?

Beim Schreiben merke ich, dass ich dieser Stadt wohl nicht gerecht werde, mein Text tönt eher negativ, meine Einstellung gegenüber diesem Moloch ist halt sehr persönlich gefärbt. Und Barancas, das Künstler- und Bohemienquartier, hat mir sehr gut gefallen.  

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Durchs gebirgige peruanische Hochland hinunter nach Nazca, Pisco Sour und Ceviche geniessen, der verjüngte Heinz!!

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Ein bisschen anstrengend für die Augen, darum zum Schluss eine farbige Skizze: Affe, Spinne, Kolibri, Astronaut. Sehr eindrücklicher Flug über die Wüste
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Strandlebengenuss und liebe Grüsse von Hitchcock

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Nicht ganz unsere Welt - aber wir stehen auf einem sicheren Platz mitten in Lima

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Lima mit Farbtupfern

Lima - Huarmey - Huaráz - Chavín (14. bis 16. Juni 2019) 

Zwei Stunden dauert es, bis wir Lima hinter uns lassen können - chaotischer, dichter Verkehr mit Buschauffeuren, die wie Besessene herumkurven. Auf der Panamericana fahren wir nordwärts bis Huarmey durch Wüstenlandschaft, erhaschen ab und zu einen Blick auf den Pazifik.

Wir durchqueren die Cordillera Negra, eine wunderschöne, dem Chauffeur wieder alles abverlangende Strecke, wo bis auf weit über 3'500 Metern müM Tomaten, Peperoncini, Mais, Mangos, Avocados gedeihen. Atemberaubende Piste, Überreste der verschütteten, erst kürzlich geflickten Strasse, engste Haarnadelkurven. Der Blick auf die Cordillera Blanca mit dem 6768 Meter hohen Huascarán entschädigt für die anstrengendeFahrt!

Wir besuchen die Tempelruinen Chavín, erbaut vor über 3000 Jahren, also lange vor der Inkazeit. Sehr eindrücklich, diese Anlage, die vor allem für Rituale (auch mit Menschenopfern) diente, um die Götter friedlich zu stimmen. Ein ausgeklügeltes Belüftungs- und Bewässerungssystem, unterirdische Gänge, genaue Bestimmung der Himmelsrichtungen, feinste Steinarbeiten, Skulpturen, Schmuck, Gefässe; fast unvorstellbar, was damals geschaffen wurde. Man vermutet, dass erst etwa ein Fünftel der gesamten Anlage ausgegraben worden ist.  

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Panamericana, ziemlich öde mit stacheligen Farbtupfern

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​​​​​​​Ruppig, aber ärdeschön, die Fahrt durch die Cordillera Negra

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Unterwegs nach Chavín

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Tempelruinen Chavín, über 3000 Jahre alt, perfekte Mauern. Die letzten beiden Bilder zeigen den letzten Originalkopf in der ursprünglichen Mauer.

Huaráz - Schlucht Rio Santa -Trujillo - Máncora (16. bis 21. Juni 2019) 

Unglaublich schön ist die Fahrt durchs Tal des Rio Santa, atemberaubend die enge, wilde, nicht enden wollende Schlucht, die Strasse immer ganz nahe am Abgrund. Ein Fahrfehler nur und wir wären tief unten im tosenden Wasser. Es gibt etwa 100 kleine, lichtlose, einspurige Tunnels, die Hupe ist im Dauereinsatz. Glücklicherweise hat es nicht viel Gegenverkehr! 

Das Tal wird breiter, wir finden einen einsamen Übernachtungsplatz am Ufer des Rio Santa total friedlich, keine unliebsamen Zwischenfälle (man liest so viel im i-Overlander). Am Morgen kommt ein Campesino vorbei, er hält in jeder Hand einen jungen Hund an den Vorderpfoten, die Hundemutter läuft hinterher. Er bringe sie auf seine Chacra, seine kleine Farm. Wir sind am Aufbrechen, er fragt uns nach dem Woher und Wohin. Kurze Zeit später kommt er zurück, bringt uns eine grosse Papaya und einen Sack voll mit reifen Maracujas. Nein, Geld will er nicht, es sei ein Geschenk für uns, und er dankt uns für den Besuch. Ein bisschen beschämend für uns, diese bereichernde Begegnung mit einem ärmlich wirkenden, sehr freundlichen, grosszügigen Einheimischen...

Auf der immer noch öden, langweiligen, schmutzigen Panamericana fahren wir weiter nordwärts und übernachten im Hinterhof einer Lastwagenbeiz, wohl der dreckigste Platz ever. Wir sind froh, am nächsten Tag im Camping SwissWassi direkt am Pazifik einen sehr schönen Platz zu finden, wo wir uns erholen können. Wie ihr sicher wisst, bedeutet das Unterwegssein alles andere als Ferien!

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​​​​​​​Schlucht und Tal des Rio Santa

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Sunneungergang u Zmorge am Pazifik mit der Papaya vom grosszügige Campesino

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​​​​​​​Unterwegs auf der Panamericana, Traumstrasse der Welt...

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​​​​​​​Erholsame Ferientage am Pazifik